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Kohlmeyer, Weltmeister lehren Schach
Kohlmeyer: Weltmeister lehren Schach
Weltmeister haben einen reichhaltigen Erfahrungsschatz. Sie beherrschen nicht nur die Theorie, sondern auch auf dem Gebiet der Psychologie können sie jedem Schachfreund eine Menge beibringen. Das fand in der Literatur bisher wenig Aufmerksamkeit.Schachweltmeister berichten in diesem Buch, wie sie sich auf Turniere vorbereiten, was sie während eines Wettkampfes erleben und wie sich ihr Tagesablauf gestaltet. Viele der zahlreichen Glanzpartien werden von den Champions selbst kommentiert.Die Beiträge von Steinitz, Lasker, Capablanca, Aljechin, Euwe, Botwinnik, Smyslow, Tal, Petrosjan, Spasski, Fischer, Karpow, Kasparow, Kramnik, Anand, Khalifman, Ponomarjow, Kasimdschanow und Topalow bieten Schachfreunden jeder Spielstärke viel Erfahrung, Erkenntnisgewinn und praktische Hinweise.   Mit beigelegter CD-ROM und vielen Partien von Steinitz bis Ponomarjow im CBH- CBF- und PGN-Format.   304 Seiten, gebunden, Joachim Beyer Verlag    

7,95 €* 29,80 €* (73.32% gespart)
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Barejew/Lewitow: Von London bis Elista
Barejew/Lewitow: Von London bis Elista
Von London bis Elista gewährt einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen des Schachs auf höchster Ebene. Es liefert erstklassige Analysen aller Partien durch Barejew und noch vieles mehr. In Dialogen im Stil von Sokrates enthüllen Barejew und Koautor Ilja Lewitow alles über die Vorbereitung, den Ablauf und die Nachwirkungen, über die geheime Strategie und den brutalen Stress der drei Kämpfe.Dieses reichhaltige Buch ist unverzichtbar für jeden, der mehr darüber erfahren möchte, was Top-Großmeister ticken lässt. Es berichtet aus erster Hand und ist voller Ehrlichkeit, Ironie, Geschichte, Witz, Zorn, Weisheit und sogar Poesie.Jewgeni Barejew ist einer der stärksten Großmeister der Welt. Er war während der Wettkämpfe gegen Kasparow im Jahre 2000 und gegen Leko im Jahre 2004 Kramniks Sekundant, und stand während des skandalgeplagten Wiedervereinigungskampfes gegen Topalow in Elista in engem Kontakt zu Kramniks Team.Der Berufsjournalist Ilja Lewitow ist sein ganzes Leben über ein enthusiastischer Schachamateur gewesen. Er ist ein enger Freund von Wladimir Kramnik und Jewgeni Barejew.  436 Seiten, kartoniert, Verlag New In Chess

7,95 €* 29,90 €* (73.41% gespart)
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Brunthaler: Schach-Taktik mit Dr. Tarrasch
Brunthaler: Schach-Taktik mit Dr. Tarrasch
Brunthaler: Schach-Taktik mit Dr. Tarrasch   Der Taktik-Kurs aus dem "Lehrbuch des Schachspiels" von Dr. Siegbert Tarrasch in moderner Form - neu bearbeitet und herausgegeben von Heinz Brunthaler.   Dr. Tarrasch   war einer der stärksten und erfolgreichsten Schach–meister seiner Zeit und einer der fünf Spieler, denen als Erste der Titel eines "Großmeisters" verliehen wurde – und das, obwohl er kein Berufsspieler war, sondern sein Leben lang als Arzt praktizierte.   Noch bedeutender als seine Leistung am Schachbrett ist sein Werk als Schachpädagoge und Autor. Tarrasch verstand es nicht nur, mit Geschick und Humor Schachpartien zu kommentieren, sondern auch, die Regeln und Gesetze des Schachspiels für schwächere Spieler leicht fassbar darzustellen. Unzählige Schachspieler verdanken dem Werk und der Methode Dr.Tarraschs ein besseres Verständnis der Prinzipien des Schachspiels.   Sein "Lehrbuch des Schachspiels" war der Prototyp des modernen Schachlehrbuchs schlechthin und ist selbst heute noch von großem Nutzen.   Der umfangreiche Taktik-Teil dieses Buches wurde hier in eine moderne, besser lesbare Form gebracht und ist nun geeignet, Schachfreunden, die mehr über Schachtaktik und –Kombinationen erfahren wollen, eine umfassende und unterhaltsame Einführung zu bieten.   128 Seiten, kartoniert, Schachverlag Ullrich 2005   Rezension:   Bei diesem Buch handelt es sich um eine leicht überarbeitete Version des Taktik-Kurses aus dem „Lehrbuch des Schachspiels“ von Dr.Siegbert Tarrasch. In mehreren aufeinander folgenden Kapiteln wird auf die verschiedensten taktischen Motive und Techniken eingegangen in Form von Partiefragmenten und Übungsaufgaben. Dazu gibt es noch jede Menge nützlicher und praktischer Hinweise und Ratschläge, die man als Lernender mit auf den Weg bekommt. Ich möchte nicht jedes Kapitel auflisten aber vielleicht kann eine kleine Auswahl aus dem Buch einen kleinen Vorgeschmack liefern: Beide Läufer gegen die Rochade, Scheindeckung, Turm auf der offenen Linie, Freibauern, Doppelangriffe, Fesslungen und so weiter. Dies zeigt, wie verschieden die behandelten Themen sind und wie viel der Leser hier über Taktik erfährt. Es handelt sich aber hierbei nicht um eine Sammlung von Taktikaufgaben, sondern das Ganze wird mit viel Text und Erklärungen begleitet. Am Ende des Buches kann man anhand eines Tests sein Wissen einer Prüfung unterziehen.   Was ist positiv an diesem Buch?   -         Die einzelnen Kapitel sind in einer verständlichen klaren Sprache geschrieben und sind nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch äußerst lehrreich!   -         Das klare Layout und das angenehm große Schriftbild.   -         Sämtliche Diagramme sind durchgehend von a-h und 1-8 beschriftet.   -         Die Varianten wurden gegenüber dem Original teilweise verlängert um auch schwächeren Spielern das Ergebnis verständlicher zu machen.   Was ist negativ an diesem Buch?   Rein gar nichts! Der Autor hat alles richtig gemacht und aktualisierte ein fast vergessenes Kapitel der Schachliteratur unter Beibehaltung der Originalstruktur, der Leser wird es ihm danken.   Fazit:Dr.Tarrasch hätte an diesem Buch bestimmt seine Freude gehabt! Für jeden zu empfehlen, der seine taktische Schlagfertigkeit verbessern will.   Martin Rieger, November 2007

7,95 €* 14,95 €* (46.82% gespart)
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Capablanca: Letzte Schachlektionen
Capablanca: Letzte Schachlektionen
  José Raúl Capablanca (1888-1942) war wohl das größte Naturtalent in der Geschichte des Schachs. Schon als 12-Jähriger wurde er in einem Wettkampf gegen Juan Corzo y Príncipe Landesmeister von Kuba, den Weltmeistertitel errang er 21 Jahre später gegen den großen Emanuel Lasker. Gerühmt wurde sein brillanter, kristallklarer Positionsstil, seine Partien gewann er scheinbar mühelos, die Leichtigkeit und Perfektion seines Spiels haben seinen Nimbus als Schachgenie weltweit verbreitet und sind bis heute legendär. Wenig zugetan war er dem Schreiben, obwohl er auch auf diesem Gebiet ein außergewöhnliches Talent besaß, wie aus der Schilderung seiner letzten Ehefrau Olga hervorgeht. Daher ist sein schachliterarischer Nachlass vergleichsweise klein geblieben. Die nun vorliegende vierte (erstmals überarbeitete) deutsche Auflage seiner Letzten Schachlektionen, ursprünglich eine Reihe von Rundfunkvorträgen Capablancas, gibt dem Anfänger ein fundamentales Rüstzeug an die Hand, um im Kampf am Brett zu bestehen und die verschiedenen Phasen der Partie erfolgreich zu gestalten. Wertvolle Tipps und Richtlinien werden durch eingängige Beispiele aus Theorie und Praxis veranschaulicht, so dass dieses kurze Vademekum des Schachs auch für fortgeschrittene Spieler geeignet ist, um Vergessenes und Verschüttetes wieder aufzufrischen.   80 Seiten, gebunden, Joachim Beyer Verlag

7,95 €* 12,80 €* (37.89% gespart)
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Tipp
Carlstedt: Die Tarrasch-Verteidigung
Carlstedt: Die Tarrasch-Verteidigung
  Sie suchen schon lange nach einer geeigneten Antwort auf 1.d4 ? Dann habe ich etwas für Sie: Die Tarrasch-Verteidigung. Aus meiner Sicht eine, zu Unrecht, unterschätzte Eröffnung, die nur gelegentlich auf Weltklasseniveau gespielt wird. Die Idee hinter diesem System ist einfach. Schwarz nimmt einen isolierten d-Bauern in Kauf, um dafür aktives Flügelspiel zu erhalten. Um die entstehenden Stellungen zu bewerten, ist vor allem wichtig zu wissen, wie mit dem isolierten d-Bauern umzugehen ist. Dies werde ich versuchen, möglichst anschaulich darzustellen. 165 Seiten, kartoniert, Joachim Beyer Verlag 

7,95 €* 14,91 €* (46.68% gespart)
Buchcover: Schachfiguren und Titel Grundzüge Eröffnungen II
Estrin / Panow: Grundzüge der Schacheröffnungen II - Halboffene Spiele
Estrin / Panow: Grundzüge der Schacheröffnungen II - Halboffene Spiele 140 Seiten, kartoniertHinweis:Die Bücher sind neu, können aber altersbedingt Lagerspuren aufweisen.

7,95 €*
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Federau, Bachmann & Seidel: Dame gegen zwei Türme
Federau, Bachmann & Seidel: Dame gegen zwei Türme
in Mittelspiel und Endspiel   136 Seiten, gebunden

7,95 €* 22,00 €* (63.86% gespart)
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Buchcover mit Schachfiguren, Titel 'Tipps für Anfänger'
Fondern: Tipps für Anfänger
Manfred van Fondern (Jahrgang 1938), ehemaliger Bundesligaspieler und -schiedsrichter, legt mit "Tipps für Anfänger" ein besonderes Lehrbuch vor:In chronologischer Reihenfolge vom Jugendspieler bis zum erfahrenen Turnierspieler werden eigene Partien kommentiert und die elementaren Grundkenntnisse des Schachs vermittelt. Somit bietet sich dem Anfänger die Gelegenheit, das königliche Spiel Schritt für Schritt zu erlernen. 160 Seiten, gebunden, Joachim Beyer VerlagRezension:"Tipps für Anfänger" bietet einen Einstiegscrashkurs in Sachen Schach mittels Regeln, Gangart der Figuren, kommentierten Partien und etwas Mittel- und Endspielwissen. Als Anhang werden noch diverse Ratinglisten und ein kleines Schachlexikon dargeboten.Das Buch kann, nach heutigen Maßstäben gemessen, nur bedingt empfohlen werden. Die Kommentierung der Partien ist für meinen Geschmack zu kurz gehalten um wirklich etwas daraus zu lernen, mehr allgemeine Hinweise zu Strategie/Pläne usw. wären durchaus angebracht gewesen. Kann sein, dass vor rund 24 Jahren dies ausreichte für ein erfolgreiches Buch, heutzutage dürfte das schwierig werden im Hinblick auf Multimediatraining und ähnlichem Schnickschnack. Trotzdem bietet das Buch einige interessante Ansätze und das ist auch der Grund, warum es bereits in der 12.Auflage erscheint. Vielleicht mag ich mich irren, doch auf eine sonderbare Weise strahlt das Buch einen liebenswerten Charme aus, erinnert an längst vergangene Zeiten, in denen Partien noch mit den eigenen Gehirnzellen analysiert wurden anstatt dies irgendeiner Schachengine zu überlassen. Zeiten, in denen man sich mit dem Informator und einigen handgeschriebenen Notizen bewaffnet auf den nächsten Gegner vorbereitete. Ich persönlich mag dieses Buch, vielleicht gerade deshalb, weil es nicht perfekt ist, aber wer ist das schon?Martin Rieger 

7,95 €* 9,80 €* (18.88% gespart)
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Buchcover mit Porträt und Titel 'Aljechin'
Geilmann: Aljechin - Leben und Sterben eines Schachgenies
Alexander Aljechin, der 4. und 6. Weltmeister der Schachgeschichte, war ein widersprüchlicher Charakter. Er wird als jähzornig und egozentrisch beschrieben, war Alkoholiker und kollaborierte in seinem bewegten Leben opportunistisch sowohl mit den Bolschewiki als auch mit den Nationalsozialisten. Er galt andererseits als ein genialer und überaus ehrgeiziger Mensch. Sein Schach war voller Dynamik, überraschender Einfälle und komplexer Kombinationen, mit denen er seine Gegner nicht selten überforderte. Er gilt als einer der brillantesten Angriffsspieler aller Zeiten und produzierte fantastische Partien in Serie. Aljechin nahm an 87 Turnieren teil, von denen er 62 gewann. Er spielte 1264 Turnier- und Wettkampfpartien, davon gewann er 735 Partien, 127 verlor er und 402 endeten remis. Über viele Jahre (1923-1925, 1933-1937) hielt er den Weltrekord im Blindsimultanspiel.Aljechin verstarb im Jahre 1946 in Portugal. Die Todesursache konnte nie zweifelsfrei geklärt werden, und es existieren hierzu diverse Verschwörungstheorien. Dieser Roman bietet mit fiktionalen Elementen eine mögliche Auflösung. Ulrich Geilmann wurde 1963 in Essen geboren und wohnt am Niederrhein. Er ist diplomierter Stadtplaner und im öffentlichen Dienst tätig. Geilmann ist Hobbyschachspieler, Vizepräsident des Schachbundesliga e. V. und Mitglied der Emanuel Lasker Gesellschaft. Er war Teamchef einer Schachbundesligamannschaft und berichtet mit einem launigen Erzählstil regelmäßig im Internet über seine Erlebnisse auf Schachturnieren und abseits der Bretter. 112 Seiten, kartoniert, Joachim Beyer Verlag   Rezension von Heinz Däubler im März 2017 Im Frühjahr brachte der Joachim-Beyer-Verlag mit Ulrich Geilmann „Aljechin – Leben und Sterben eines Schachgenies“ ein bemerkenswertes Buch heraus. In launigem Erzählstil bildet das Erstlingswerk des Autors – diplomierter Stadtplaner, Hobbyschachspieler, Vizepräsident des Schachbundesliga e. V. und Mitglied der Emanuel Lasker Gesellschaft – das außergewöhnliche Leben (und Sterben) des vierten und sechsten Weltmeisters der Schachgeschichte ab. Bei dem Buch handelt es sich nicht um ein Schachlern- oder -lehrbuch, sondern um einen Roman. Deswegen werden auch Hobbyschachspieler und solche, die vom Schach nur wenig Ahnung haben, Freude daran haben. Wie der erfolgreiche Großmeister Rustem Dautov in seinem Vorwort richtig schreibt, gehörte Dr. Alexander Aljechin sicher zu den schillerndsten Charakteren der Schachgeschichte. Doch nichts ist nur weiß oder schwarz, was sicher auch auf die ambivalente Persönlichkeit Aljechins zutrifft. Dass Aljechin als Schachgenie zu betrachten ist, mag unumstritten sein. Doch wer steckt hinter dem Menschen Aljechin? Hier wagt der Autor – ausgehend von den nüchternen Lebensfakten – einen eigenen Erklärungsversuch. In eine noch zaristische Zeitepoche hineingeboren kannte Aljechin als Kind begüterter Eltern keinerlei finanziellen Probleme. Dies gestattete ihm zunächst, sich neben Schule und Studium ganz dem Schachspiel zu widmen. In unterhaltsamem Plauderstil zeichnet der Autor die Zeitenwende nach der Oktoberrevolution nach, die Aljechin über Nacht mittellos macht, ihn in die Fänge des sowjetischen Geheimdienstes treibt und aus seiner Heimat auswandern lässt. Doch er wird auch Opfer des Zweiten Weltkriegs. Hier sollen nicht die Gründe vorweggenommen werden, die ihn zum Alkoholiker, Kollaborateur der Nazis und Opportunisten werden ließen. In den Text sind siebzehn exzellente Kombinationen Aljechins eingebaut, deren Lösung sich im Anhang findet.

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Buchcover mit Schachfiguren, Ring in Etui und Schachuhr
Geilmann: Aljechins Ring - Operation Botwinnik
Michail Botwinnik, Aljechins Nachfolger auf dem Schachthron, wird vom KGB überraschend für einen geheimdienstlichen Einsatz rekrutiert. Nur wiederwillig lässt sich der prinzipiell linientreue Botwinnik darauf ein und macht gute Miene zum bösen Spiel, wohl wissend, dass ihn andernfalls unerfreuliche Vergeltungsmaßnahmen der skrupellosen Apparatschiks erwarten. Eine besondere Note erhält das Unternehmen dadurch, dass Aljechins Siegelring, der in den Besitz des KGB gelangt ist, nun an Botwinniks Hand als Transport-Vehikel bei der Geheimoperation fungieren soll. Die Handlung führt auf das Terrain des dekadenten westlichen Klassenfeinds – der USA, wo die von langer Hand vorbereitete Aktion unter dem Deckmäntelchen von offiziellen Schachveranstaltungen ablaufen soll. Wird es Botwinnik, der selbst zu einer Schachfigur im Spiel des KGB geworden ist, letztlich gelingen, seine Integrität zu wahren? Mit einer Mischung aus historischen Fakten und unterhaltsamer Fiktion hat der Autor eine realitätsnahe Handlung entworfen, die einen Faden aus seinem ersten Schachroman (Aljechin ‒ Leben und Sterben eines Schachgenies) aufgreift und fortspinnt. Eine fesselnde Agentengeschichte im Schachmilieu, die sich in der frühen Phase des Kalten Krieges abspielt und auch Nichtschachspielern eine reizvolle Lektüre bietet. Ulrich Geilmann (Aljechin – Leben und Sterben eines Schachgenies) wurde 1963 in Essen geboren und wohnt am Niederrhein. Er ist diplomierter Stadtplaner und im öffentlichen Dienst tätig. Geilmann ist Hobbyschachspieler, Vizepräsident des Schachbundesliga e. V. und Mitglied der Emanuel Lasker Gesellschaft. Er war Teamchef einer Schachbundesligamannschaft und berichtet mit einem launigen Erzählstil regelmäßig im Internet über seine Erlebnisse auf Schachturnieren und abseits der Bretter. 114 Seiten, kartoniert, Joachim Beyer Verlag   Rezension von Jörg Palitzsch im Dezember 2017 Während es unzählige Lehrbücher für alle Gebiete des Schachspiels gibt, fristet der Schachroman im Literaturbetrieb das Dasein eines Mauerblümchens. Der Autor Ulrich Geilmann, Vizepräsident des Vereins Schachbundesliga und Stadtplaner, ist in diese Lücke vorgestoßen. Nach seinem Buch „Aljechin – Leben und Sterben eines Schachgenies  ist in kürzester Zeit im gleichen Verlag das zweite Buch „Aljechins Ring – Operation Botwinnik“ erschienen. Dieser fiktive Roman, in den historisch belegte Ereignisse eingeflochten sind, knüpft – sozusagen als Fortsetzungsgeschichte – an das erste Buch an. Geilmann entführt den Leser in eine Intrige, in der Michail Botwinnik eine zentrale Rolle spielt. Der sowjetische Schachweltmeister wird im Rahmen eines Turniers zum Klassenfeind USA geschickt und soll dort, im Siegelring von Alexander Aljechin versteckt, für den KGB Informationen besorgen. Dem Leser begegnet in dem Buch der US-amerikanische Schachmeister Samuel Reshevsky, Weltmeister Bobby Fischer und dessen Adjutant William Lombardy, der nach seiner Schachkarriere katholischer Priester wurde. Der Plot des Romans bietet alle Zutaten für einen Agentenkrimi, selbst eine handfeste Schießerei fehlt nicht. Eingebettet wird dies in eine Schachgeschichte, die mit Partiefragmenten und Analysen untermauert wird. Hinzu kommt: Die Verknüpfung des Schachspiels, der Schachhistorie und die Elemente des Krimis vertragen sich durchaus und geben der Geschichte im Zusammenspiel auf allen Erzählebenen den richtigen Drive. Der Siegelring von Weltmeister Aljechin birgt übrigens auch in der Gegenwart immer noch ein Geheimnis. Ulrich Geilmann vermutet, dass sich dieser Ring, der auf Aljechin-Fotos an dessen kleinen Finger zu erkennen ist, in Deutschland befindet. Gesichert ist dies jedoch nicht. Geilmann selbst hat sich bei einer Schmuckdesignerin aus einem Erbstück einen ähnlichen Siegelring anfertigen lassen, den ein Springer schmückt. Fazit: Die Bücher von Ulrich Geilmann sind aus Sicht des Lesers als auch aus Sicht des Schachspielers pure Unterhaltung. Geschickt können damit Menschen angesprochen werden, die sich zunächst einmal nicht für Schach interessieren. Nach der Lektüre kann sich dies ändern.

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Buchcover: Richard Rétis beste Partien (Lagerschaden)
Golombek: Richard Retis beste Partien - Lagerschaden
Reihe: "Meilensteine des Schach" Band 04 Richard Réti (1889–1929) war nicht nur ein herausragender Schachmeister, der sich am Brett mit den Besten der Welt messen konnte. Er war auch ein brillanter Autor und kreativer Studienkomponist, ein revolutionärer Theoretiker und führender Vertreter der hypermodernen Bewegung in den 1920er Jahren. Die mit seinem Namen verknüpfte Réti-Eröffnung hat er durch sensationelle Erfolge hoffähig gemacht. Seine Genialität im Blindspiel stellte er 1919 und 1925 unter Beweis mit Weltrekorden im Blindsimultan. Die vorliegende Neuauflage enthält 70 der schönsten Réti-Partien aus dem Zeitraum 1907 bis 1928, ausgewählt und kommentiert von Harry Golombek sowie durchgesehen und bearbeitet von Großmeister John Nunn. Unvergängliche Partien wie die Siege gegen Capablanca, Aljechin, Rubinstein, Euwe und Bogoljubow haben in diese Sammlung Eingang gefunden. Mit seinen Endspielstudien, in denen er stets einfache und partienahe Stellungen anstrebte, hat Réti gleichfalls dauerhaften Ruhm erworben. Das Buch präsentiert 20 dieser feinsinnigen Aufgaben, in denen Rétis Verständnis von Schach als Kunst den reinsten Ausdruck fand. Ein Gedenkartikel zu Réti sowie eine Einführung von John Nunn vervollständigen diesen Auswahlband, der das Schaffen eines großen Meisters würdigt und vor dem Vergessen bewahrt. Auch dem heutigen Leser werden die Partien und Studien dieses höchst originellen Schachkünstlers vielfach Vergnügen bereiten.   219 Seiten, kartoniert, Joachim Beyer Verlag

7,95 €* 19,80 €* (59.85% gespart)
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Tipp
Cover mit zwei Schachspielern und Schachbrett
Konikowski & Bekemann: Schachweltmeisterschaft 2016 - Sergei Karjakin gegen Magnus Carlsen
Kämpfe um die Weltmeisterschaft stellen seit jeher die absoluten Höhepunkte im internationalen Schachgeschehen dar. Im Spätherbst dieses Jahres trafen in New York City erstmals zwei Vertreter der jungen Generation gegeneinander an, um in einem Match über 12 Partien und nötigenfalls einem anschließenden Stichkampf den begehrten Titel zu erringen bzw. zu verteidigen. Auf der einen Seite der Norweger Magnus Carlsen, amtierender Weltmeister seit 2013 und noch länger deutlicher Weltranglistenerster, von den Experten als bester Schachspieler auf unserem Planeten gefeiert und im Wettkampf favorisiert. Auf der anderen Seite der etwa gleichaltrige Herausforderer Sergei Karjakin aus Russland, der seinen ersten WM-Kampf bestreitet, unterstützt und gefördert von der mächtigen russischen Schachnation, die den Titel unbedingt wieder zurückholen möchte. Trotz seiner vielfach bewiesenen Zähigkeit und Nervenstärke wurde Karjakin nur als Außenseiter gehandelt, denn alle Statistiken und die vorherigen Begegnungen am Brett sprachen für seinen Kontrahenten. Das vorliegende Buch enthält alle Partien dieses Zweikampfs auf höchstem Niveau, der sich als weitaus enger erweisen sollte als erwartet, in gründlicher Kommentierung und mit zahlreichen Bildern illustriert. Zudem werden in vorangestellten Kapiteln die Akteure mit biografischen Skizzen vorgestellt, ergänzt um frühere Duelle gegeneinander sowie andere Glanzleistungen, die beide auf dem Schachbrett vollbracht haben.    156 Seiten, kartoniert, Joachim Beyer Verlag     Rezension von Michael Paap im Februar 2017 Im Zeitalter der elektronischen Medien ist es zweifellos als Ausnahme anzusehen, wenn ein Autor oder Autoren eine Schach-Weltmeisterschaft in Buchform dokumentieren. Jerzy Konikowski und Uwe Bekemann haben sich sozusagen dem Zeitgeist entgegengestemmt und eine Veröffentlichung zum kürzlich beendeten Match zwischen Magnus Carlsen und Sergei Karjakin vorgelegt. Die Autoren vermitteln den Lesern zunächst einen möglichst umfassenden Eindruck der beiden Kontrahenten. In Kap.1 werden der Weltmeister und sein Herausforderer mit ihren bisherigen Lebensläufen und Schachkarrieren sowie je 5 besonders herausragende Partien vorgestellt. Es schließt sich (Kap.2) ein Blick auf die bisherigen Treffen der Matchgegner in jüngerer Zeit (2010-16) an. In Kap.3 werden die Leser mit der Aufforderung „Kombinieren Sie wie Carlsen und Karjakin!“ animiert, in die Haut der beiden Super-Großmeister zu schlüpfen. Präsentiert werden 24 Stellungen aus dem Schaffen der Spieler, in denen eine forcierte Zugfolge zum Matt oder einem anderen Vorteil führt. Die jeweils gefundenen Lösungen können die Leser anhand eines Punktesystems, das sich an der Vollständigkeit orientiert, bewerten und somit ihre Spielstärke messen. Nachdem der Leser auf verschiedene Weise mit den Kontrahenten vertraut gemacht wurde, nähert sich Kap.4 dem Wettkampf sozusagen an. Die Autoren haben zwei Großmeister, Dr. Karsten Müller (Hamburg) und Gerhard Müller (Osnabrück), um ihre Einschätzung des Matches gebeten. Besonders originell wirkt der Umstand, dass es sich um Großmeister unterschiedlicher Couleur handelt. Ersterer ist GM im Nah-, letzterer im Fernschach. Der „Nahschach-Müller“ öffnete überdies seine analytische Schatztruhe und steuerte Partie- und Endspielanalysen der Kontrahenten bei. Nach dieser ebenso informativen wie originellen „Ouverture“ wenden sich die Autoren den Partien des Wettkampfs zu. Die Kommentierung der Partien erfolgt durch eigene Analysen sowie Rückgriffe auf die Eröffnungstheorie, frühere Partien der Spieler und Referenzpartien, die hinsichtlich bestimmter Fragen Bedeutung haben. Gelegentlich fließen auch Anmerkungen aus Livekommentaren in die Anmerkungen ein. Ein Namens- und Quellenverzeichnis sowie ein Eröffnungsregister beschließen den Text. Insgesamt gesehen, haben die Autoren ein gediegenes Werk vorgelegt, das gleichermaßen informativ und unterhaltsam ist und die breite Masse des Schachpublikums, will sagen Vereins- und Hobbyspieler, ansprechen dürfte. Den Verfassern gelingt es, in sehr guter Weise unter die „Spitze des Eisbergs“ zu schauen. Sie versuchen, den Lesern die offensichtlichen bzw. mutmaßlichen Pläne und Absichten der Kontrahenten aufzuzeigen. Hierbei stellen sie keine ellenlangen Analysen an, sondern beschränken sich auf das Notwendigste. Man kann mit Sicherheit annehmen, dass dieses Buch die kurzlebigen Live-Blogs und -Kommentare, die heutzutage Veranstaltungen wie eine Weltmeisterschaft begleiten, um alsbald wieder gelöscht zu werden, überleben wird und einen dauerhaften Platz in den Schachbibliotheken findet.

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Konikowski & Kohlmeyer: Der erfolgreiche Königsangriff
Konikowski & Kohlmeyer: Der erfolgreiche Königsangriff
Der Angriff auf den gegnerischen König und letztlich dessen Mattsetzung ist das Ziel aller Ziele im Schachspiel. Allerdings ist ein solcher Angriff nur gerechtfertigt bzw. erfolgversprechend, wenn die positionellen Voraussetzungen hierfür vorliegen oder vorab geschaffen wurden. Sind die Kriterien für einen Königsangriff nur unzureichend erfüllt, wird die Attacke in der Regel fehlschlagen und der allzu optimistische Angreifer läuft Gefahr, selbst im Gegenangriff unterzugehen. Daher gilt es, zunächst Schwächen in der feindlichen Königsstellung hervorzurufen und diese schnellstmöglich zu nutzen, denn dem Verteidiger darf keine Zeit zur Konsolidierung eingeräumt werden. Eine andere Methode besteht darin, gegnerische Figuren auf dem anderen Flügel zu binden, um unvermittelt zu einem Angriff auf den relativ ungeschützten König überzugehen. Die Vorbereitung und Durchführung des Angriffs kann verschiedene strategische und taktische Methoden erfordern - häufig werden auch Materialopfer gebracht, um angestrebte (Teil-) Ziele zu erreichen. Das bewährte Autorengespann Jerzy Konikowski und Dagobert Kohlmeyer präsentiert in diesem Buch eine Auswahl von instruktiven Partien aus Vergangenheit und Gegenwart, um die Thematik zu verdeutlichen und zu vertiefen. Zur Ordnung des Materials haben die Verfasser eine Einteilung nach der Stellung des Königs vorgenommen (in der Mitte bzw. nach gleichseitigen und heterogenen Rochaden). 54 Übungsaufgaben in einem abschließenden Kapitel fordern den Leser auf, die eigenen Fähigkeiten im Königsangriff unter Beweis zu stellen. Das Studium des vorliegenden Stoffs wird auch Sie befähigen, einen Königsangriff mustergültig zu führen und vielleicht mit einem denkwürdigen Matt zu krönen!   188 Seiten, gebunden, Joachim Beyer Verlag     Rezension:Mit ihrem Werk „Der erfolgreiche Königsangriff“, Neuerscheinung des laufenden Jahres im Joachim Beyer Verlag, Imprint des Schachverlags Ullrich, versuchen die beiden bekannten Autoren Jerzy Konikowski und Dagobert Kohlmeyer dem Leser auf zugleich anschauliche wie auch unterhaltsame Weise zu zeigen, wie ein Königsangriff initiiert und dann erfolgreich durchgeführt werden und welchen ästhetischen Genuss er bereiten kann. Sie arbeiten dabei nicht mit den Methoden eines systematischen Lehrbuches, sondern mit insgesamt 110 Partien, die entsprechend kommentiert worden sind. Von diesen haben die Autoren selbst sechs gespielt, Konikowski fünf und Kohlmeyer eine. Das, was der Leser für sein eigenes Angriffsspiel anhand des Beispiels in einer Partie an Nutzen ziehen soll, erfährt er somit direkt aus dieser sowie aus einer Zusammenstellung mit der Überschrift „Tipps für das Angriffsspiel“ am Ende eines Kapitels. „Der erfolgreiche Königsangriff“ ist in drei Teile mit insgesamt sieben Kapiteln gegliedert. Zum thematischen Stoff zeigt das Inhaltsverzeichnis das folgende Gesicht:   Teil 1 - Angriff auf den König - Theorie Kapitel 1: Der König in der Mitte Kapitel 2: Rochaden nach gleichen Seiten Kapitel 3: Rochaden nach verschiedenen Seiten   Teil 2 - Angriff auf den König - Moderne Turnierpraxis Kapitel 4: Der König in der Mitte Kapitel 5: Rochaden nach gleichen Seiten Kapitel 6: Rochaden nach verschiedenen Seiten   Teil 3 - Angriff auf den König - Übungen Kapitel 7: Kombinieren Sie!   LösungenWie daraus zu erkennen ist, beginnen die Autoren mit einem Theorieteil. In diesem machen sie den Leser mit den grundlegenden Aspekten und Methoden des Angriffsspiels vertraut. Zugleich zeigen sie, wie eine Situation auf dem Brett herbeigeführt werden kann, die reif für einen Königsangriff ist. Dabei arbeiten sie mit drei Grundsituationen, die üblicherweise im Zusammenhang mit dem Königsangriff unterschieden werden, nämlich mit jenen mit einem König in der Brettmitte, mit ihm in der Rochadestellung bei Rochade beider Parteien zur selben Seite sowie zuletzt bei der Rochade auf unterschiedliche Flügel. Hier im Theorieteil werden fast alle Partien kurz eingeleitet. Der Leser erfährt vorab etwas zur Angriffsmethode, zu Spielern oder auch beides. Der zweite Teil des Buches entspricht in der Gliederung dem ersten vollständig. Während dort aber auch betagte bis historische Partien als Musterbeispiele genutzt werden, sind hier nun aktuelle Duelle zu finden. Die Kommentierung entspricht jener in den Begegnungen zuvor. Ein Unterschied ist darin auszumachen, dass die Autoren auf Einleitungen in den Partien in diesem Teil überwiegend verzichtet haben. In einem abschließenden Übungsteil stellen sich dem Leser über Diagrammstellungen insgesamt 54 Aufgaben, an denen er seine – vielleicht auch neu erworbenen – Angriffsfähigkeiten überprüfen oder auch unter Beweis stellen kann. In diesen erfährt er lediglich, welche Seite am Zuge ist, alles Weitere muss er selbst finden. Ob er jeweils richtig liegt, erfährt er gleich im Anschluss im Lösungsteil. Hier erfolgt die Besprechung des Beispiels erfreulich ausführlich, sodass der Leser nicht etwa nur eine „platte“ Zugfolge erfährt, sondern eine kommentierungsähnliche Darstellung. Eine kleine Motivationshilfe ist auch eingearbeitet. Je nach Erfolg über alle Aufgabenstellungen hinweg darf er sich in einem abgestuften System vom Meister bis zum Hobbyspieler einordnen. Ein Spielerverzeichnis, ein Eröffnungsregister sowie ein Literaturverzeichnis sind auf den letzten Buchseiten eingearbeitet. Für wen ist dieses Buch besonders geeignet? Ich möchte meine Einschätzung dazu in der Form einer Aufzählung geben. Für mich zählen in erster Linie hierzu die   Hobbyspieler, die auf eine unterhaltsame und beispielhafte Weise und ohne einen ausgeprägten Turnierehrgeiz ihr Angriffsspiel schulen möchten, Vereinsspieler, die ihr Angriffsspiel bereits systematisch (mit Lernmitteln wie Büchern oder elektronischen Medien, mit einem Lehrer etc.) geschult haben und ein symbiotisches Verhältnis zwischen diesen und Praxisliteratur anstreben sowie Schachfreunde, die einfach eine nette Unterhaltung über fein geführte Angriffspartien suchen.   Der Joachim Beyer Verlag / der Schachverlag Ullrich sind für die regelmäßig hervorragende materielle Qualität ihrer Bücher, insbesondere der Neuausgaben, bekannt. Ein solches Urteil steht auch wieder „Der erfolgreiche Königsangriff“ zu. Der Leser erhält das Werk in einer gebundenen Form, mit Hardcover und einem Lesebändchen, das ihm ein separates Lesezeichen erspart.   Fazit: „Der erfolgreiche Königsangriff“ ist ein Werk, in dem die Schulung des Spielers eine von mehreren Ambitionen ist. Auf mindestens Augenhöhe befindet sich der Anspruch, den Leser nett zu unterhalten. Den Autoren ist es gelungen, auf diese Weise ein Buch zu schaffen, das Spaß bereitet und auch dem Spieler Angriffsfähigkeiten vermittelt, den der Ehrgeiz nicht zum Büffeln in systematischen Lehrbüchern bringt. Daneben ist das Werk ein universelles Geschenk für so gut wie jeden Schachspieler.   Uwe Bekemann, Juni 2015    

7,95 €* 22,80 €* (65.13% gespart)
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Buchcover 'Schach-Besonderheiten' Bände 1–2 mit Schachbrett
Krabbe: Schach-Besonderheiten Band 1 und Band 2
siehe Rückseiten166 und 163 Seiten, Taschenbuch, Verlag Econ

7,95 €* 12,80 €* (37.89% gespart)
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Coverfoto: zwei Männer am Schachbrett
Löffler: Die Story von Jan und Nigel
Siehe Rückseite144 Seiten, kartoniert, Verlag Marco

7,95 €* 19,90 €* (60.05% gespart)
Buchcover mit Schachfiguren auf Schachbrett
Lossa: Der entscheidende Zug zum zwingenden Mattangriff
Schach gilt als das vollkommenste Brettspiel, das wir kennen. Phantasie, strategisches Geschick und taktisches Einfühlungsvermögen sind erforderlich, um eine gute Partie Schach spielen zu können. 50 ausgesuchte Lehrbeispiele in zusammenhängenden Spielabläufen machen dem Anfänger jeden Alters die tiefgründigen Gedankengänge der Figurenbewegung auf den 64 Feldern leicht verständlich. Schachspielen ist in jedem Alter für Körper und Geist eine erstaunliche Bereicherung; denn Beherrschung, Konzentration, Einfallsreichtum und Kreativität werden weiterentwickelt und gestärkt. Immer mehr Kinder lernen deshalb auch in der Schule Schach, überall in Deutschland entstehen neue Schachgruppen. Nach Aussage der Deutschen Schulschachstiftung haben wissenschaftliche Studien bewiesen, dass schachspielende Kinder besser denken können, weil Schach die Konzentration, Intelligenz und das räumliche Wahrnehmungsvermögen erhöht, und sie Denkstrukturen aufbauen lernen. Aber auch für Menschen bis ins hohe Alter ist das Training dieser Eigenschaften unerlässlich; sie werden beim Schachspiel besonders intensiv und nachhaltig gefördert und erhalten so den Geist beweglich und frisch.   Günter Lossa war zu seiner aktiven Zeit langjähriger Bundesligaspieler des SC 1868 Bamberg, mit dem er auch Deutscher Mannschaftsmeister geworden ist. Später arbeitete er als Chefredakteur bei einer großen deutschen Schachzeitung. 80 Seiten, kartoniert, Joachim Beyer Verlag   Rezension von Jörg Palitzsch im Mai 2018 Welcher Schachspieler will nicht den entscheidenden Zug wissen? Jener Zug, der den Gegner in kürzester Zeit Matt setzt oder ihn sofort die Waffen strecken lässt. Im Joachim Beyer Verlag ist jetzt ein Buch von Günter Lossa erschienen, in dem exakt solche Züge dargestellt werden. „Der entscheidende Zug zum zwingenden Mattangriff“ versammelt 50 Lehrbeispiele, jedes mit einem Diagramm versehen, die man in ein, zwei ruhigen Stunden ergründen und lösen kann. Autor Lossa, einst Bundesligaspieler beim Schachclub 1868 Bamberg mit dem er Deutscher Mannschaftsmeister geworden ist, hat dazu ganz unterschiedliche Partien ausgewählt, die sich durch die Schachgeschichte ziehen. Zum Auftakt gleich ein Kuriosum aus dem Jahre 1910, in dem Positionsspieler Richard Reti (Weiß) den schwarzen König des Taktiker Dr. Savielly Tartakower mit einem wunderbaren Damenopfer ins Verderben treibt – und dies alles in einer Partie, die nur elf Züge dauerte. Sehenswert und nachspielenswert durchaus auch eine Partie von Efim Bogoljubow (Weiß) gegen eine Simultangegnerin, die er schon in den ersten Zügen in große Bedrängnis brachte. Bogoljubow, der 1927 die deutsche Staatsbürgerschaft annahm und dessen Haus in Triberg für Schachfans immer noch ein Ziel ist, zeigte sich gegenüber seiner Gegnerin edelmütig. „Bitta sähr, wenn Sie wollen, drähn wir Brett um“, und er spielte mit den schwarzen Figuren weiter. Aber nicht lange. Im zehnten Zug stellte er eine Falle, die für die Schachspielerin mit einem furiosen Schlag endete: Doppelschach und Matt. Trotz all dieser Geschichten am Rande will Günter Lossa Wissen vermitteln. So wurden die 50 Partien nach lehrfähigen Grundsätzen zusammengetragen, die stets mit einer überraschenden oder verblüffenden Schlusskombination enden. Alle Partien führen zu einer Mattposition, die zum größten Teil nicht in einem Zug erreicht wird. Immer ist Kombinationsgabe und Fantasie nötig, um die Lösung zu finden. Dies führt zu einem Lerneffekt, die Züge prägen sich dem fortgeschrittenen Schachspieler ein. Dem schwächeren Spieler können die Partien Ansporn sein, sich mit komplexen Mattangriffen vertraut zu machen. Fazit: Das Buch bietet neben den Aufgaben auch einen unterhaltsamen Aspekt. Für den Leser eine gelungene Kombination.

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Buchcover: 1,2,3 und Taktik! Taktik-Übungsbuch
Martin: 1, 2, 3 und Taktik!
Der Autor, ein erfahrener Trainer und bekannt als Herausgeber der Reihe "Der Schachtrainer", hat 362 + 5 Aufgaben zusammengestellt, die dem Leser einen sicheren Einstieg ins Training der Schachtaktik ermöglichen. Beginnend mit einfachen Stellungen mit Matt in einem Zug geht es weiter über Matt in 2 und 3 Zügen bis hin zu Materialgewinn. Die Aufgaben sind nach Weiß und Schwarz am Zug getrennt. Letztere sind aus der Sicht des Spielers dargestellt, um es unerfahrenen Lesern noch einfacher zu machen, sich in die Stellung hineinzudenken.   Das Buch ist gedacht für fortgeschrittene Anfänger bis hin zu Klubspielern unterer Spielklassen und verwendbar für alle Altersklassen. Anfänger werden behutsam ins Training eingeführt. Leser, die bereits einige Spielerfahrung haben, können die ersten Abschnitte als "Aufwärmtraining" verwenden. Das in sich abgeschlossene Buch ist eigenständig nutzbar, aber auch hervorragend als Begleitbuch zur Erweiterung anderer Taktiklehrbücher geeignet. Dies gilt besonders für die beiden Lehrbücher von Kevin Stark "Wie setze ich meinen Gegner Matt?" und "Wie gewinne ich eine Figur?". Alle Aufgaben sind ausführlich kommentiert und der Leser erhält dadurch viele wichtige Hinweise. Es handelt sich um eines der ausführlichsten Bücher für diese  Spielstärke.   Mit steigendem Schwierigkeitsgrad wird der Leser auch zur Stellungsanalyse geführt, was ein wichtiger Schritt zu künftiger Verbesserung ist. Der Autor weist immer wieder auf zusätzliche Möglichkeiten und Besonderheiten von Stellungen hin. Er gibt darüber hinaus auch allgemeine Ratschläge zum Spielverhalten und erklärt wichtige Begriffe. So findet jeder Leser etwas Neues und es wird nie langweilig.   Ein abschließender umfangreicher Test gibt dem Leser Gelegenheit zu überprüfen, ob er auch wirklich alles verstanden hat bzw. wo gegebenenfalls noch Schwächen geblieben sind.   128 Seiten, kartoniert

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Schach-Analytik
Matheiowetz: Schach-Analytik
SCHACHANALYTIK befasst sich mit der objektiven Bewertung von Spielstellungen und daraus gewonnenen theoretischen Kenntnissen für die Behandlung der darauf folgender Spielabläufe. Sie umfasst alle Vorgänge von der Eröffnung über das Mittelspiel bis zum Endspiel und erläutert die ständige Umwandlung mit wechselndem Wert der Elemente Raum, Kraft und Zeit. Hierbei wurden zahlreiche unklare Positionen geklärt und fehlerhafte Abwicklungen bereits publizierter Partiepositionen berichtigt.Die umfassende Darstellung schachlicher Vorgänge ist auf Spielpositionen, die aus der Ausgangsstellung hervorgehen, beschränkt und verzichtet auf konstruierte Ausnahmefälle. Sie ist nach substanziellen Erfordernissen geordnet und systematisch und übersichtlich gegliedert. Alle Bewertungen und Abfolgen unterliegen strengen erkenntnistheoretischen Bedingungen und basieren auf der exakten Bewertung der Steine und ihren Wirkungsgrad in der jeweiligen Position.Die behandelten Partiestellungen sind typisch für das jeweils behandelte Thema, wobei auch die historische Entwicklung beachtet wurde. SCHACHANALYTIK ist somit nicht nur ein Nachschlagewerk für geübte Schachspieler, sondern auch ein Lehr- und Handbuch für Übungsleiter in den Vereinen.   348 Seiten, gebunden, Joachim Beyer Verlag

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Mednis: Wie wird man ein guter Turnierspieler
Mednis: Wie wird man ein guter Turnierspieler
Edmar Mednis (1937-2002) war ein US-amerikanischer Großmeister lettischer Herkunft, der sich als Autor zahlreicher tiefgreifender Schachbücher sowie als Kolumnist in „Chess Life“ mit ungezählten Beiträgen einen Namen gemacht hat und zudem als ausgewiesener Experte im Endspiel galt.    Das vorliegende Werk, erstmals 1991 unter dem Titel „How to be a complete tournament player“ publiziert, wendet sich an den noch unfertigen Turnierspieler, der sein schachliches Niveau durch ein effektives und zielgerichtetes Training verbessern möchte und Fortschritte durch eine sorgfältige Vor- und Nachbereitung (Analyse) der Partien anstrebt. Das Buch kann daher als Trainingsleitfaden dienen, der dem Leser mit vielen konkreten Ratschlägen den Weg zum Erfolg aufzeigt. Selbstredend gehört hierzu die Auswahl und Erweiterung eines auf den Spieler abgestimmten Eröffnungsrepertoires, wobei der Autor z.B. auch den wirkungsvollen Einsatz von verfeinerten Zugumstellungen diskutiert. Die Möglichkeiten der spezifischen Vorbereitung auf Partie und Gegner, das turniertaktische Verhalten am Brett, die Vermeidung unrealistischer Ziele, das Vorgehen bei Zeitnot oder bei einer (heutzutage seltenen) Vertagung der Partie sind wesentliche Inhalte des Buchs. Die nun erschienene vierte Auflage wurde leicht überarbeitet und hinsichtlich der Literaturempfehlungen aktualisiert. Die technische Revolution durch den Computer, die auch das Schach längst tiefgreifend verändert hat, wurde durch entsprechende Anmerkungen und Hinweise berücksichtigt, so dass das Buch auch für den heutigen Turnierspieler eine Quelle hilfreicher Informationen und Anregungen darstellt.   124 Seiten, gebunden, Verlag Joachim Beyer

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Nikolaiczuk: Remis bitte? Wie bitte?
Nikolaiczuk: Remis bitte? Wie bitte?
Wie ist es zu erklären, dass der Remisschluss, der doch bei den meisten Turnieren – und speziell auf hohem Niveau – das am häufigsten anzutreffende Partieergebnis darstellt, dennoch wie ein Stiefkind behandelt wird und in der Publikumsgunst ein entsprechend klägliches Schattendasein führt? Ein solcher Widerspruch wäre selbstredend verständlich, wenn die „friedliche Punkteteilung“ – meistens oder sogar immer – einer faden und ereignislosen Kampfvermeidung im Sinne von „Großmeister-Remis“ gleichkäme. Dabei braucht doch ganz im Gegenteil so manche Remispartie, was kämpferisch und spannungsgeladenen Inhaltsreichtum anbetrifft, keinen Vergleich mit einer entschiedenen Partie zu scheuen. Handelt es sich am Ende um so etwas wie ein menschheitsgeschichtliches Relikt aus grauer Vorzeit? – Um etwas, das einem bei genauerer Betrachtung die Nackenhaare zu Berge stehen lassen sollte? – Dass nämlich, wann immer sich Menschen einer Kampfsituation stellen, krass gesagt – Tote und Überlebende erwünscht und erwartet werden – weniger krass: Sieger und Verlierer. Wie auch immer bietet das Remis mit all seinen Facetten ein höchst interessantes Thema – sei es, was den Umgang damit im Wandel der Schachgeschichte anbetrifft – sei es die Untersuchung der Frage, wie viele Glanzpartien aufgrund verfrühter Remisvereinbarungen nie das Licht der Welt erblickten. Und speziell dieser Themenschwerpunkt könnte bzw. sollte bei so manchem Leser zu einem Umdenken führen, was das Anbieten bzw. Akzeptieren von Remis in unausgekämpften Stellungen anbetrifft.   196 Seiten, gebunden, Joachim Beyer Verlag   Rezensionvon Heinz Däubler im September 2015 Remis … statt Glanzpartie ? Im Joachim-Beyer-Verlag ist mit Lothar Nikolaiczuk „Remis bitte? Wie bitte?“ein bemerkenswertes Buch erschienen. Bemerkenswert, weil es über das Remis – den in der Turnierpraxis am häufigsten vorkommenden Partieausgang – kaum Literatur gibt. Bemerkenswert aber auch, weil der Autor mit spitzer Feder – manche würden dies vielleicht als ironisch, sarkastisch oder kabarettistisch bezeichnen – nicht den Remisschluss im Allgemeinen (sieht man einmal von einem historischen Abriss in der Einleitung ab) und auch nicht das Kampfremis, sondern die Remisvereinbarungen behandelt, bei der einer der Parteien eine mehr oder weniger schöne Gewinnfortsetzung durch die Lappen gegangen ist. Der Autor hat 192 solcher Beispiele zusammengetragen, die aus der Turnierpraxis der Dekaden 1950 bis 1980 stammen. Bei der Darbietung des in die fünf Kapitel „Warum Remis – statt Glanzpartie“, „Vorsicht bissige Pointe“, „Mehr oder weniger Dauerschach“, Grobheiten und Feinheiten im Endspiel“ und „Der blinde Fleck“ eingeteilten Stoffes geht der Autor nach demselben Muster vor: Dem Kapitel werden 36, manchmal auch 42, per Diagramm en bloc durchnummerierte Partiestellungen vorangestellt, bei denen sich die Parteien auf Remis geeinigt haben. Diese werden nachfolgend analysiert und der mögliche Gewinn aufgezeigt. Es erstaunt, dass unter den Leidtragenden, die einen schönen Sieg verpassten, auch namhafte Großmeister sind. Was sonst noch gefällt:  Humorvoller Schreibstil, Computergestützte Analysen.  Als Taktikübungsbuch gut nutzbar. Großzügige Ausstattung mit Analysediagrammen Fazit:  Ein mit Vergnügen zu lesen- des außergewöhnliches Taktik buch, das dazu erzieht, vorschnelle Remisschlüsse zu überdenken.

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Nikolaiczuk: Der blinde Fleck
Nikolaiczuk: Der blinde Fleck
Aus Gesprächen über beendete Partien kennt jeder Spieler Bemerkungen wie: „Den hab ich überhaupt nicht gesehen!“ – „Hier war ich irgendwie total blockiert.“ – „Ich hatte da irgendwas gesehen.“   Die Rede ist in allen Fällen vom ‘blinden Fleck’, einem unangenehmen Phänomen, das jeder kennt, weil er es mehr als einmal selbst erlebt hat. Nur – was ist das überhaupt: der blinde Fleck im Schach?   Hier der Versuch einer Definition: Wenn als schwierig gilt, was sich unter verästelten Nebenvarianten über längere Zugfolgen erstreckt, so wird beim blinden Fleck etwas vergleichsweise Einfaches übersehen – also etwas ohne nennenswerte Nebenvarianten, das sich auf kurze bis kürzeste Zugfolgen beschränkt.   Bei genauerer Betrachtung handelt es sich allerdings in den meisten Fällen um gar keine Blindheit, sondern um ein gewisses Schablonen-Denken. Und da man häufig von solcherlei Denk-Schablonen beeinflusst bzw. zu deren Opfer wird, werden die wichtigsten von ihnen im einleitenden Kapitel ‘Wie wär’s mal ohne – Schablone?!’ vorgestellt. Vorneweg in den Abschnitten ‘Das war’s dann’ bzw. ‘Null Gegenspiel’ – die Folgen allzu leichtfertigen Umgangs mit Gewinnstellungen.      Es folgt eine Bestandsaufnahme der häufigsten anderen Spielarten des blinden Flecks – wie etwa ‘der eingeengte Blick’, ‘Wunschdenken’ – oder das Übersehen von stillen bzw. Zwischenzügen, bevor der Leser anhand zahlreicher ‘Sehtests’ überprüfen kann, ob die genauere Erforschung des ‘blinden Flecks’ zur Verbesserung seiner schachlichen Sehschärfe geführt hat.   140 Seiten, gebunden, Joachim Beyer Verlag           Rezension von Heinz Däubler im Juni 2016   Im Joachim-Beyer-Verlag ist in 2015 Lothar Nikolaiczuk „Der blinde Fleck“ allerlei Gründe schachlicher Kurzsichtigkeit erschienen. Welcher Schachspieler kennt ihn nicht aus seinen Partien. So gibt der Autor, der in dem renommierten Magazin „Rochade Europa“ die Dauerrubrik „Bei genauer Betrachtung – Fehlentscheidungen auf der Spur“ leitet, in seinem Werk mit scharfer Zunge und dennoch charmant nicht nur eine Definition des „blinden Flecks“, sondern befasst sich ausgiebig mit den Ursachen schachlicher Kurzsichtigkeit.   Eines der Hauptübel sieht der Autor im Schablonendenken der Spieler. So stellt er im ersten von drei Hauptabschnitten die Frage „Wie wär’s mal ohne Schablone“, und geht in ihm auf 28 Seiten den Denk-Schablonen „Das war’s dann“, „Null Gegenspiel“, „Nur noch mit Musike“, „Da hängt doch viel“, „Die Dame bleibe beim bedrohten König“, „Nehmen ist seliger als Geben“, „Zu mickrig für den Gewinnzug“ und „Die vermeintliche Widerlegung“ auf den Grund. Jede der 51 Positionen stellt der Autor mit einem Diagramm vor.   In Abschnitt II liefert der Autor auf 31 Seiten ein „kleines Sortiment handelsüblicher Störfaktoren“ mit den Unterkapiteln „Der eingeengte Blick“, „Vor Kraft nicht laufen“, „Könige im Dornröschenschlaf“, „Keine freie Sicht“, „Wunschdenken“, „Phantom-Schmerzen“ „Halt stopp! – Ein Zwischenzug“ und „Bitte Ruhe für einen stillen Zug“. Auch in diesem Kapitel werden die insgesamt 48 Beispiele mit einem Diagramm vorgestellt.   In Abschnitt III bittet der Autor auf 70 Seiten zum „Sehtest“. Hier kann der Leser anhand von 162 Beispielen feststellen, ob die genaue Erforschung des „blinden Flecks“ zu einer Verbesserung seiner schachlichen Sehschärfe geführt hat. Dabei sind die Übungsbeispiele allesamt 30 Jahre und älter. Sie hätten durchaus verdient gehabt, schon eher aus der Schublade geholt zu werden.   Fazit: Ein amüsiert zu lesendes Taktikbuch der verpassten Möglichkeiten, das man nur ungern wieder aus der Hand legt.           Rezension von Uwe Bekemann im Oktober 2015   "Der blinde Fleck" von Lothar Nikolaiczuk, vor wenigen Wochen als Imprint des Schachverlags Ullrich im Joachim Beyer Verlag neu auf den Markt gekommen, ist ein Buch für den Praktiker. Man muss nur lange genug Schach spielen, um irgendwann die eigenen Fälle aufzählen zu können, in denen man in der eigenen Partie den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen hat. Der Untertitel des neuen Werkes lautet auf "Allerlei Gründe schachlicher Kurzsichtigkeit"; er deutet schon etwas konkreter an, womit sich Nikolaiczuk beschäftigt hat.   Wie oft hat man beispielsweise einen Gewinnzug ausgelassen, weil man zu kompliziert gedacht hat? Derartige Situationen sind dadurch gekennzeichnet, dass der Spieler die Lösung in einer schwierigen Berechnung sucht, obwohl es eine naheliegende einfache Möglichkeit gibt, den angestrebten Erfolg zu erreichen. Lothar Nikolaiczuk sieht den blinden Fleck im Schach dort verortet, wo der Spieler grundsätzlich eine Lösung sehen könnte, er diese Lösung auch sehen will, sie aber tatsächlich nicht erkennt, weil er zu schablonenhaft denkt. Und genau hier will er mit "Der blinde Fleck" ansetzen.Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Es macht hier in der Rezension wenig Sinn, auch nur auszugsweise das Inhaltsverzeichnis abzubilden, weil die meisten Einträge abstrakt gehalten sind und die behandelten Themen nicht wirklich erkennbar werden lassen. Ich konzentriere mich deshalb auf eine Beschreibung der Inhalte.Im 1. Abschnitt werden anhand von Beispielen aus der Praxis, Partiefragmenten somit, Denkschablonen zusammengestellt, mit denen sich der Spieler jeweils selbst im Wege gestanden hat und die für uns alle relevant sind. Im 2. Abschnitt setzt sich Nikolaiczuk mit den Ursachen für ein Übersehen recht einfach erkennbarer Ressourcen auseinander, beispielsweise einem eingeschränkten Blick oder die fehlende Antenne für einen Zwischenzug. Im 3. Abschnitt wird der Leser mit 162 Aufgaben konfrontiert, sinnigerweise als "Sehtests" bezeichnet. An diesen kann er seine Fähigkeiten überprüfen und sein Auge schulen. Er findet dabei jeweils nur ein Ausgangsdiagramm und die Information vor, welche Seite sich am Zug befindet. Es ist durchaus anspruchsvoll, was der Leser hier zu leisten hat. Die Lösungen werden gesammelt gleich im Anschluss besprochen. Sie sind erfreulich deskriptiv gehalten, arbeiten also mit viel erläuterndem Text als Ergänzung zu den reinen Zügen.Die im Buch abgebildeten Beispiele sind überwiegend schon älteren Datums, was aber faktisch bedeutungslos ist, denn sie sind fachlich dadurch um keinen Deut weniger geeignet als etwa taufrisches Material.Nikolaiczuk schreibt in einem bilderreichen und humorvollen Stil, sodass dieses Werk unterhaltsam und amüsant ist. Für die Motivation des Lesers kann dies nur förderlich sein.Zu klären bleibt noch, für welchen Spieler "Der blinde Fleck" in erster Linie ein Gewinn sein dürfte. Ich sehe in dieser Neuerscheinung in erster Linie ein Trainingsbuch für den fortgeschrittenen Spieler. Er bringt die Voraussetzungen mit, anhand dieses Buches seinen Blick zu schärfen und mit der Arbeit an den "Sehtests" seine Auffassungsgabe, seine Urteilsfähigkeit und seine kombinatorischen Fähigkeiten zu schulen. Unterhalb der Ebene des Klubspielers könnte sich meines Erachtens die Herausforderung an den Spieler schnell in eine Überforderung entwickeln.Fazit: "Der blinde Fleck" ist ein Buch für den Praktiker, dessen Fähigkeiten sich auf der Ebene des Klubniveaus oder darüber bewegen. Es ist weniger auf die Vermittlung eines besonderen Wissens ausgerichtet, mehr hingegen darauf, dem Spieler die Augen zu öffnen und ihm zu helfen, schablonenhaftes Denken bewusst zu vermeiden.So ist "Der blinde Fleck" eine Neuerscheinung, die ich besonders als Trainingsbuch für den Klubspieler einordne, sodass ich besonders ihm den Kauf empfehlen kann.

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Nikolaiczuk: Krisenherd Dauerschach
Nikolaiczuk: Krisenherd Dauerschach
In kaum einem Schachbereich passieren mehr Unfälle als im Umfeld von Dauerschach, kommt es ja – verglichen mit dem üblichen Partieverlauf – in eben diesem Bereich zu einer deutlichen Veränderung des psychologischen Hintergrunds. Denn bietet sich in unklarer Stellung ein Dauerschach an, ist dies ja etwa so, als würde einem die Stellung selbst – Remis anbieten. Und vergleichbar mit einem Angebot seitens des Gegners, stellt auch diese unausgesprochene Version gewissermaßen einen Eingriff­ in den laufenden Denkprozess dar. Und die damit verbundene Entscheidung bringt (wie auch beim herkömmlichen Remisangebot) nicht allein gehörige Verantwortung mit sich, sondern auch mehr oder weniger starke Verunsicherung. Denn führt man das Dauerschach aus – bzw. gestattet man dem Gegner, eines auszuführen, so bringt die spätere Analyse womöglich ans Licht, dass die gegenteilige Entscheidung einen halben Punkt mehr eingebracht hätte. Angesichts der o­ffenbar gegebenen Wichtigkeit dürfte es also kaum verkehrt gewesen sein, dem Dauerschach mit all seinen Facetten (wie z.B. Dauerschach-Suche; Dauerschach-Falle; Dauerschach-Vermeidung) ein eigenständiges Buch zu widmen. Und zwar eines, welches nicht nur reichhaltige und beste schachliche Unterhaltung bietet, sondern welches darüber hinaus jedem Lernwilligen bei Interesse eine Fülle von Arbeitsmaterial an die Hand gibt. Lothar Nikolaiczuk war spielerisch in den siebziger und achtziger Jahren sehr aktiv – nicht ganz erfolglos, wenn man einen 5.Platz bei der Deutschen Meisterschaft 1978 – einen geteilten Sieg in Lugano 1979 (zusammen mit GM Mariotti – vor GM L.Schmid) sowie einen Alleinsieg beim Dortmunder Open 1985 (vor GM Flear) in Betracht zieht. Nach seinem Rückzug vom Turnierschach lebte er zunächst 15 Jahre als freier Schriftsteller in verschiedenen Ländern Afrikas und ist seit 2005 auf der indonesischen Insel Bali zu Hause. Mit 25 publizierten Titeln darf er als einer der produktivsten Schachautoren weltweit angesehen werden.   184 Seiten, gebunden, Joachim Beyer Verlag       Rezension von Heinz Däubler im September 2018 Dauerschach - Nicht alltäglich Das im Joachim-Beyer-Verlag erschienene Buch Lothar Nikolaiczuk „Krisenherd Dauerschach“ (gebunden, 182 Seiten, Euro 7,95 bei Schachversand Ullrich) ist wahrlich nicht alltäglich. Lohnt es sich eigentlich, über das Thema „Dauerschach“ ein Buch zu schreiben? Und bietet es dazu ausreichen Stoff? Wer das Buch gelesen hat, weiß die Antwort: Es lohnt sich, und Stoff gibt es erstaunlicherweise allemal. An das Thema ist der Autor – Vielschreiber unter den deutschen Schachbuchautoren – mit der ihm eigene wortgewandten, lockeren, manchmal schon kabarettreifen Sprache herangetreten. Offenbar lag das Manuskript schon lange in seiner Schublade, sind die 130 Beispiel- und 128 Übungspartien – mit einer Ausnahme – allesamt älter als 30 Jahre. Obwohl die Beispielpartien und die Lösung der Übungspartien offenbar nicht computergeprüft sind, waren bei deren gründlicher Durchsicht kaum Schwachpunkte zu erkennen gewesen. Erstaunlich ist, dass das vermeintlich enge Feld des „Dauerschachs“ die Einteilung in neun (!) Kapitel erlaubt. Diese sind der Reihe nach Dauerschach-Suche (Erkennen von Motiven und Mechanismen), Dauerschach-Falle, Dauerschach-Vermeidung, Weniger als Dauerschach, Mehr als Dauerschach (hier ist ein Gewinn erzielbar), Das verzichtbare Dauerschach, Das verschmähte Dauerschach, Das spektakuläre Dauerschach und das genialische Dauerschach. Der Stoff wird anhand von per Diagramm angebotenen Partiefragmenten erklärt. Kapitel eins bis sieben schließen sich vom Leser zu bearbeitende Übungsaufgaben an, die kapitelweise en bloc gelöst werden. Das Schwergewicht liegt auf den Kapiteln „Dauerschach-Suche“ (20 Partiefragmente und 45 Übungen) und „Mehr als Dauerschach“ (44 Partiefragmente und 35 Übungen). Es kann festgestellt werden, dass es sich durchaus um ein Übungsbuch handelt, das die aktive Mitarbeit des Lesers einfordert. Fazit: Ein mit Vergnügen zu lesen des Werk zum Thema „Dauerschach“, das es verdient gehabt hätte, schon viel früher zu erscheinen.

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Rafiee: Schach als Konzentrationstraining für jedem Alter Band 1: Effektives Schachtraining in 4
Rafiee: Schach als Konzentrationstraining in jedem Alter Band 1: Effektives Schachtraining in 4
Rafiee: Schach als Konzentrationstraining in jedem Alter Band 1: Effektives Schachtraining in 4 Stufen       Konzentration ist die bewusste Steigerung der Aufmerksamkeit bzw. die zielgerichtete Lenkung auf eine bestimmte Tätigkeit, wobei irrelevante Dinge ignoriert werden. Unkonzentriertheit ist in der heutigen Zeit ein Problemthema für junge und ältere Menschen. Schach fördert die Konzentrationsfähigkeit und ist für Körper und Geist in jedem Alter eine erstaunliche Bereicherung. Die Stärkung der Konzentrationsfähigkeit, Denk- und Vorstellungskraft, Kreativität, Selbstbeherrschung in kritischen Situationen, Willenskraft, Gelassenheit und des logischen Denkens sind die Besonderheiten dieses Spiels. Dieses Buch soll diesem Zweck dienen und dem Leser dabei helfen, eine bestimmte Spielstärke zu erreichen. Es umfasst 4 Stufen mit 460 Übungsaufgaben. Die erste Stufe ist für Anfänger ohne Vorkenntnisse, ein Leitfaden für das gründliche Erlernen der Spielregeln. Alle anderen Stufen helfem dem Leser, sich im Schach weiterzuentwickeln.   254 Seiten, kartoniert, Eigenverlag

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Rafiee: Schach als Konzentrationstraining für jedem Alter Band 2: Vertiefungsstufe
Rafiee: Schach als Konzentrationstraining in jedem Alter Band 2: Vertiefungsstufe
Rafiee: Schach als Konzentrationstraining in jedem Alter Band 2: Vertiefungsstufe Der zweite Band ist für Schachspieler geeignet, die den ersten Band bereits durchgearbeitet haben. Ich möchte es an dieser Stelle noch einmal betonen, was ich im ersten Band angedeutet habe: Das Durcharbeiten der beiden Bände bedeutet nicht, dass man automatisch die Zahl 1600 erreicht. Theorie ohne Praxis ist nicht viel Wert. Man muss die Theorie in die Praxis umsetzen. Nur so kann man sich weiter entwickeln und verbessern. Diese beiden Bände sind nur ein Mittel das diesen Zweck dienen soll.   176 Seiten, kartoniert, Eigenverlag

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