Schmidt: Zentrumsformen

Schmidt: Zentrumsformen
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Produktinformationen "Schmidt: Zentrumsformen"

Das Buch Zentrumsformen ist ein Strategielehrbuch für erfahrene Schachspieler. In jeder Partie ist die Kontrolle des Zentrums von hoher Bedeutung. Vor allem in den Partiephasen Eröffnung und Mittelspiel steht der Schachspieler vor der Frage, wie er das Zentrum kontrollieren, schließen oder öffnen kann.
Im Buch werden typische Formationen der Bauernstrukturen wie auch typische Verhaltensweisen behandelt.
Hauptgliederungspunkte sind hierbei:
• Bauernketten im Zentrum
• Bewegliche Zentrumsbauern
• Offenes Zentrum
• Bauernstrukturen im Minoritätsangriff
Für die genannten Bauernstrukturen werden systematisch die typischen Pläne anhand von Großmeisterpartien erläutert. Besonders ausführlich kommentiert ist hierbei der entsprechende Partieabschnitt.
Verschiedene Zentrumsformen können ineinander übergehen. Auch diese Übergänge werden erläutert.
Im letzten Kapitel sind ausgewählte Partien des Ex-Weltmeisters Kramnik analysiert. Auf isolierte Bauern, Doppelbauern und rückständige Bauern wird hier nicht eingegangen. Die Analyse dieser Bauernformationen ist in dem Buch  Bauernschwächen von Uhlmann/ Schmidt behandelt.
 
Der Autor Gerhard Schmidt ist A-Trainer des DSB. Über 20 Jahre spielte er bei SC Einheit Dresden bzw. Post Dresden, in dieser Zeit war er auch 5 Jahre als Schachtrainer tätig. Danach spielte er u.a. bei SC Bamberg 1886 und SC München 1836 in der ersten Bundesliga. Im Fernschach ist er Verdienter Internationaler Fernschachmeister.

Diesem Buch wurde eine große Ehrung zuteil. Denn das Werk wurde auf der Webseite die-besten-aller-zeiten.de in der Rubrik Bücher > Hobby & Freizeit > Schachbücher in die Liste der 35 besten Schachbücher aller Zeiten aufgenommen. Eine hohe Auszeichnung, neben den Büchern von Nimzowitsch „Mein System“ oder Tarrasch „Das Schachspiel“ genannt zu werden. Grundlagen für diese Liste sind Expertenempfehlungen, Verkaufszahlen und Lesermeinungen. „Diese Lehrbücher und Bestseller besitzen teilweise Kult-Charakter gehören nach Ansicht vieler Schachprofis einfach in das Regal jedes wirklich ambitionierten Turnier- bzw. Hobbyspielers“ – so ein Zitat, der Webseite entnommen.

184 Seiten, kartoniert, Joachim Beyer Verlag

 

Rezension von Jörg Palitsch im Juni 2018

Das Zentrum im Schach, die Felder d4, d5, e4 und e5, spielt in einer Partie eine wichtige Rolle und erfordern entsprechende Strategien. In einem geschlossenen Zentrum steht eine Bauernkette, die eine Öffnung der Linien nicht erlaubt. Im beweglichen Zentrum bewegt sich eine Bauernlawine, deren Ziel es ist, weiter vorzurücken. In einem offenen Zentrum sind die Bauern nicht mehr vorhanden, während sie in einem statischen Zentrum festgelegt sind. Und es gibt ein dynamisches Zentrum, in dem die Bauernstruktur noch nicht festgelegt ist und geklärt werden muss.

Keine andere Feldergruppe müsse deshalb während einer Partie so sorgsam beachtet werden, wie d4, d5, e4 und e5 im Zentrum. Denn ein der wichtigsten Merksätze in der Eröffnungsbehandlung laute: „Kontrolliere das Zentrum“, schreibt Gerhardt Schmidt in seinem Buch „Zentrumsformen

Strategie für die Schachpraxis“, das sich an erfahrene Schachspieler richtet. Das Buch ist Ende der 1980er Jahre erschienen, wurde 2008 neue aufgelegt und hat inzwischen die dritte Auflage erreicht. Und zur Erweiterung des Buches, erschienen im Joachim Beyer Verlag, 182 Seiten, kartoniert, 19,80 Euro, wurden zwölf Partien des ehemaligen Weltmeisters Wladimir Kramnik ausgewählt, der als einer der besten Positionsspieler gilt. Anhand seiner Partien werden die Schwerpunkte Vergrößerung des Raumvorteils, Öffnen geschlossener Stellungen, Halbslawische Bauernstellung und der Vorstoß von e3 auf e4 behandelt.

Autor Gerhard Schmidt hat das Thema „Zentrum“ übersichtlich vier Hauptkapitel (Bauernketten im Zentrum, Bewegliche Zentrumsbauern, Offenes Zentrum und Minoritätsangriff) mit Unterkapiteln aufgeteilt. Dies ermöglicht dem Schachspieler, sich anhand kommentierter Partien auf ganz spezielle Problemstellungen zu konzentrieren. Hilfreich sind auch immer die ausführlichen Bewertungen die Autor Gerhard Schmidt, Schachspieler und Schachtrainer, zu den einzelnen Stellungen abgibt.

Fazit: Bei aller Spezialisierung auf das Zentrum weist Gerhard Schmidt in seinem Buch darauf hin, dass man die Zentrumsformen nicht isoliert betrachten darf. Diese Formen können in einer Partie nacheinander entstehen und ineinander übergehen. Daher sei die Kenntnis aller Zentrumsformen nötig. Das Buch „Zentrumsformen“ ist dazu ein gelungenes Lehrbuch.

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