Konikowski: Schnellkurs der Schacheröffnungen – Theorie

Konikowski: Schnellkurs der Schacheröffnungen – Theorie
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In der Eröffnung entscheidet sich, welche Richtung die Partie nehmen wird. Da dieser Teil des... mehr
Produktinformationen "Konikowski: Schnellkurs der Schacheröffnungen – Theorie"
In der Eröffnung entscheidet sich, welche Richtung die Partie nehmen wird. Da dieser Teil des Kampfes entsprechend wichtig ist und der Erfolg von einer guten Eröffnungsvorbereitung abhängt, ist die Beschäftigung damit ein entscheidender Schritt zum Erfolg.
Der Aufbau eines individuellen Eröffnungsrepertoires erfordert viel Informationsmaterial zur Auswahl der passenden Varianten. Um Arbeitsaufwand und Zeit zu sparen, kann man mit Hilfe gezielter Schachliteratur vorgehen – wie zum Beispiel mit diesem Schnellkurs.
Der Autor hat sich bemüht, alle wichtigen Eröffnungen objektiv und ohne besondere Rücksichtnahme auf Modetrends darzustellen. Und zwar, wie allgemein üblich, auf der Grundlage der allgemeinen Turnierpraxis, ergänzt durch viele eigene Analysen sowie durch die von bekannten Theoretikern. Man kann mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass jeder Leser die von ihm bevorzugten Eröffnungen nach dem Studium dieses Buches verständiger behandelt und dafür mit entsprechenden Wettkampferfolgen belohnt wird.
 
Der Autor, FIDE-Meister Jerzy Konikowski, ist ein anerkannter Trainer und Schachtheoretiker. Seine zahlreichen Fachbücher und Artikel wurden in mehrere Sprachen übersetzt und in vielen Ländern veröffentlicht.

Diesem Buch wurde eine große Ehrung zuteil. Denn das Werk wurde auf der Webseite die-besten-aller-zeiten.de in der Rubrik Bücher > Hobby & Freizeit > Schachbücher in die Liste der 35 besten Schachbücher aller Zeiten aufgenommen. Eine hohe Auszeichnung, neben den Büchern von Nimzowitsch „Mein System“ oder Tarrasch „Das Schachspiel“ genannt zu werden. Grundlagen für diese Liste sind Expertenempfehlungen, Verkaufszahlen und Lesermeinungen. „Diese Lehrbücher und Bestseller besitzen teilweise Kult-Charakter gehören nach Ansicht vieler Schachprofis einfach in das Regal jedes wirklich ambitionierten Turnier- bzw. Hobbyspielers“ – so ein Zitat, der Webseite entnommen.


350 Seiten, kartoniert, Joachim Beyer Verlag

 

Rezension von Jörg Palitzsch im Juni 2020

In der Eröffnung liegt in den meisten Fällen der Erfolg einer Partie verborgen. Wer hier nachlässig ist oder sich nicht genügend mit dem zur Verfügung stehenden Repertoire beschäftigt hat, der kann den ungünstigen Verlauf einer Partie nur im Mittel-und Endspiel zu seinen Gunsten drehen. Mit seinem Buch „Schnellkurs der Schacheröffnungen“ (Joachim Beyer Verlag, 300 Seiten, kartoniert, 22,80) präsentiert der Autor und FIDE-Meister Jerzy Konikowski über 50 Eröffnungen für offene, halboffene und geschlossene Spiele. Einige davon, wie etwa die Sizilianische Verteidigung, die Holländische und Englische Eröffnung werden mit tiefergehenden Varianten angereichert, die dem Spieler brauchbare Alternativen aufzeigen. Dem Autor gelingt es dabei, Eröffnungen auf der Grundlage der allgemeinen Spielpraxis zu erläutern, so hat man bei künftigen Partien zumindest die richtigen Entscheidungshilfen an der Hand.

Ohne überzeugendes Spiel in der Eröffnung wird man im Schach keinen Erfolg haben“, schreibt Anatoli Karpow im Vorwort zu siebten Auflage des Buches – und er ergänzt: „Komfort und Aktualität sind dem Leser von heute genau so wichtig wie ein fundamentaler Wissensspeicher.“ Konikowski kommt diesem Wissensspeicher mit seinen über 200 praktischen Beispielen sehr nahe, weil er, von der Eröffnungstheorie aus betrachtet, eine komplettes Bild vom Ablauf einer Schachpartie bietet. Sprich, der Autor zählt nicht nur die Eröffnungen auf, sondern führt den Spieler durch die Varianten, in denen auch auf zurückliegende Partien verwiesen wird, bis hin zum Mittelspiel. Konikowski schärft somit den Blick für die langfristige Strategie am Schachbrett, zeigt Wege zu einer starken Entwicklung und Gegenangriffe. Dabei lässt er auch das Ungewohnte nicht außer Acht. Etwa die Orang-Utan-Eröffnung mit 1.b2 – b4, auch als Eröffnungskatastrophe befürchtet, oder die Van-Greet-Eröffnung mit b1- c3, der ungewöhnliche „Linksspringer“. Wer noch tiefer in Eröffnungen und weitere Schachthemen einsteigen will, dem steht ein umfangreiches Literaturverzeichnis mit Büchern des Autors zur Verfügung.

Fazit: Die Analyse der Eröffnungen und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen sind ein Gewinn für Schachspieler, die ihr Repertoire vom ersten Zug an auf ein stabiles Fundament stellen wollen.

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