Konikowski & Bekemann: 1.e4 siegt!

Konikowski & Bekemann: 1.e4 siegt!
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Überarbeitete und ergänzte Auflage 2020   1. e4 siegt! – ein selbstbewusster... mehr
Produktinformationen "Konikowski & Bekemann: 1.e4 siegt!"
Überarbeitete und ergänzte Auflage 2020
 
1. e4 siegt! – ein selbstbewusster und viel versprechender Buchtitel! Er steht konsequent für den Inhalt des Werkes. Weiß beginnt die Partie mit
1. e4 und spielt zielstrebig auf einen Eröffnungsvorteil.
Mit 1. e4 wählt Weiß nicht nur den beliebtesten Anfangszug schlechthin, er verschafft sich damit auch beste Aussichten auf den Erhalt der Initiative und auf ein kombinationsreiches Spiel. Auf nahezu allen Wegen, die Schwarz danach einschlägt, liegt eine Fülle an Theorie vor.
Einem sehr guten Reiseführer gleich führt „1. e4 siegt!“ den Leser durch das Gelände, stets darauf bedacht, ihn zugleich an die besten Plätze zu geleiten und dabei den Massentourismus zu meiden. Die Vorteile sind vielgestaltig:

Dem Leser wird ein sorgfältig ausgewähltes und recherchiertes Komplettrepertoire an die Hand gegeben, aus der Sicht von Weiß geschrieben und auch für Schwarz von Nutzen.
Die aufgenommenen Varianten versprechen vollwertiges Spiel und zumeist einen Eröffnungsvorteil. Sie liegen abseits der Modeströmungen, gehen deshalb der Theorieflut aus dem Weg und versprechen einen Überraschungseffekt.
Das Repertoire bricht mit herkömmlichen Tabus. Es scheut auch nicht eine Abkehr von „eisernen Regeln“ des Schachs. Wenn beispielsweise ein guter Grund dafür spricht, die Dame frühzeitig in den Kampf zu führen, dann ist genau dies auch die Empfehlung der Autoren.
Ein besonderer Hinweis gilt den insgesamt 78 Partien im Buch. Diese sind sehr sorgfältig ausgesucht worden. Entscheidend für die Auswahl war weniger das Jahr, in dem sie gespielt wurden, als der Gewinn, den der Leser aus ihnen ziehen kann. Wenn beispielsweise in einer älteren Partie ein markanter Fehlgriff zum Verlust führte, so wird vor allem dies lehrreich sein für den Leser. Wer „historische“ Fehler kennt, kann gleichartige Fehler in den eigenen Partien vermeiden.
Das Werk enthält daher besonders instruktive Partien aus allen Epochen.

Jerzy Konikowski ist FIDE-Meister und als Autor einer großen Zahl exzellenter Eröffnungsbücher bekannt. Bekemann ist Nationaler Fernschachmeister (Bronze), PR-Manager des Deutschen Fernschachbundes e.V. und Autor von diversen Gambitbüchern.
 
288 Seiten, kartoniert, Joachim Beyer Verlag
 

Rezension von Jörg Palitzsch im November 2020

1.e4 siegt!
Jerzy Konikowski/Uwe Bekemann

Neben ihrem Buch über den Eröffnungszug d2-d4 hat sich das Autorenduo Jerzy Konikowski und Uwe Bekemann unter dem Titel „1. e4 siegt!“ mit dem Eröffnungszug des Königsbauern beschäftigt (Joachim Beyer Verlag, 288 Seiten, kartoniert, 24,80 Euro). Die erweiterte und überarbeitete Ausgabe bietet in 13 Kapiteln insgesamt 83 Partien, in denen nach e2-e4 von Schwarz mit einer fast unüberschaubaren Palette von Möglichkeiten ganz unterschiedliche Antworten gegeben werden können.

Die Autoren greifen in ihrem Vorwort auf ein sehr bildhaftes Beispiel zurück, warum e2-e4 nicht nur ein guter, sondern der am weitest verbreiteten Eröffnungszug ist. Er sei das passende Teil im Besteck des Spielers, der die Chance auf das offene und kombinationsreiche Spiel sucht. Und es sei der Schuss, der dem Torwart beim Elfmeter eine Parade abverlangt - „den 1. e2-e4 trifft immer“.

Bei allem gebührendem Respekt – wenn es nur so einfach wäre wie im Buchtitel versprochen. Der Zug e4, und dies wird bei der Lektüre des Buches sehr deutlich, ist vielmehr wie ein erster Schritt in ein großes Schach-Abenteuer, bei dem man aber auch nicht weiß, wie es endet. Um diese Ungewissheit in allen Varianten auszuräumen, haben die Autoren allen Fleiß an den Tag gelegt, um den passionierten Schachspieler durch das Dickicht zu führen.

Dazu gibt es bereits in der Einführung zu allen 13 Kapiteln kurze Erklärungen, die von der Sizilianischen Verteidigung mit c5, über die Aljechin-Verteidigung mit dem Springerzug auf f6 bis zur „Anrempelung“ des weißen Bauern auf e4 durch den Zug von Schwarz mit d7-d5 reichen. Die Skandinavische Verteidigung, die erstmals von dem Spanier Luis Lucena im Jahr 1497 empfohlen wurde. Ergänzend dazu gibt es Erklärungen zu ungewöhnlichen Zügen, die auf e2-e4 folgen. Zum Beispiel a7-a6, der in der frühen Eröffnung bei Weiß zu unüberlegten Handlungen führen kann. Ebenso wie der schwarze Zug b7-b6 (Owen-Eröffnung), der in der Folge den Läufer von c8 auf b7 nach sich zieht und so die Diagonale a8 bis h1 ins Visier nimmt. Die kurzen Erklärungen in der Einführung machen es dem versierten Schachspiel einfach, sich in den längeren Kapitelthemen zu vertiefen, in denen er noch Schwächen hat.

Fazit: Mit dem Buch wird dem Leser ein umfangreiches Spektrum an die Hand gegeben, um mit e2-e4 zum Erfolg zu kommen. Und es bietet auch Schwarz viele nützliche Vorschläge.

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09.10.2020

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