Schmücker: Das Londoner System - richtig gespielt

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Produktinformationen "Schmücker: Das Londoner System - richtig gespielt"

Vor etwa einem Jahrzehnt wurde das Londoner System fast ausschließlich unter Amateuren gespielt. Doch hat sich in den vergangenen Jahren viel
ereignet und es hat sogar eine Art Durchbruch auf höchstem Niveau gegeben! Denn immerhin hat kein Geringerer als Weltmeister Magnus Carlsen
eine solche Vorliebe für das Londoner System entwickelt, dass er es auch in wichtigen Partien einsetzt und damit eine Reihe schöner Siege erzielen
konnte.
Und er ist bei Weitem nicht der einzige Top-Spieler, da auch Kramnik, Grischuk und andere es in ihr Repertoire aufgenommen haben. Der absolute
Guru des Londoner Systems ist und bleibt jedoch GM Gata Kamsky. Er vertraut ihm und wendet es sozusagen seit seiner Kindheit an, und er sieht
keinen Grund, daran etwas zu ändern.
Mittlerweile ist das Londoner System aus seinem Schattendasein hervorgetreten, so dass der Überraschungsfaktor etwas an Bedeutung verloren
hat. Jedoch hat diese zunehmende Bekanntheit keinen Einfluss auf seineallgemeine Zuverlässigkeit gehabt, denn all seine Vorteile sind erhalten
geblieben:
– Es ist leicht zu erlernen
– Es ist äußerst solide
– Es wird oft unterschätzt
– Es führt zu interessanten Stellungen
– Es lässt Raum für eigene Ideen
Vor allem aufgrund der Qualität von Computeranalysen hat sich die Eröffnungstheorie des Londoner Systems enorm weiterentwickelt. So sind
in fast jedem Kapitel Verbesserungen zu finden, die nur auf eine Chance warten, in der Praxis ausprobiert zu werden!

Buch, 186 Seiten, gebunden mit Leseband, Joachim Beyer Verlag

 

Rezension von Jörg Palitzsch im Dezember 2019

Marcus Schmücker - Das Londoner System - richtig gespielt

Das Londoner System (LS) ist derzeit stark in Mode. Autor Marcus Schmücker verweist in seinem Buch „Das Londoner System...richtig gespielt“ (Joachim Beyer Verlag, 186 Seiten, 22,80 Euro) darauf hin, das es unter anderem Weltmeister Magnus Carlsen anwendet. Er gewann damit bei den Tata-Steel-Schachturnieren Anfang 2016 gegen Jewgeni Tomaschewski und ein Jahr später gegen Wesley So. Allerdings ist in der Einleitung der zweiten Auflage des Buches auch zu lesen, dass sich in den letzten Jahren sehr viel in Bezug auf das LS getan habe, schon allein wegen des Einsatzes von Computern. Schmücker war sehr schnell klar, dass es für die Neuauflage mit der Beseitigung einiger Fehler nicht getan ist. So gibt es um 80 Prozent neues Material, was für den Spieler des Londoner Systems dementsprechend viele Neuheiten mit sich bringt.

Das Buch wird diesen Neuheiten durchaus gerecht. Den das LS hat zuverlässige Vorteile, die Schachspieler, die weniger überraschen, aber dafür solide und ruhig gewinnen wollen, sehr schätzen. Das System ist leicht zu erlernen, wird dabei unverständlicherweise oft unterschätzt, es führt zu interessanten Stellungen und lässt Raum, um eigene Ideen am Brett umsetzen zu können.

Das Hauptmerkmal des Londoner Systems ist nach dem Aufbau von Weiß mit d4, e3 und Sf3 (mit der Kontrolle des Schlüsselfeldes e5) der Läuferzug f4. Dies ermöglicht eine maximale Kontrolle über die schwarzen Felder. Zudem löst Weiß das Problem des „schlechten“ Läufers, indem er ihn vor die Bauernkette stellt. Dann kann Weiß, wenn Schwarz nichts entgegensetzt, auch seine restlichen Leichtfiguren entwickeln. Nach diesen Grundgerüsten zeigt das Buch in 14 Kapiteln auf, wie das Eröffnungssystem gewinnbringend weitergeführt werden kann. Dazu gibt es viel Text und Diagramme, ergänzt durch fast unzählige Haupt- und Nebenvarianten. Weitere Varianten sind hell- und mittelgrau unterlegt, was eine noch tiefer gehende Analyse ermöglicht. Deutlich wird – das LS kann wie ein Bunker aufgebaut werden, besonders, wenn man sich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Schwarz kann dem nur mit einem frühen Vorstoß von c7 nach c5 begegnen.

Fazit: Wer dem Londoner System folgt, dem wird in diesem Buch das nötige Handwerksmaterial an die Hand gegeben. Wenn man seine Hausaufgaben auch für das Mittelspiel gemacht hat, kann sich Schwarz nur noch ins Endspiel retten.

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