Euwe: Endspieltheorie und -praxis

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Das Endspiel ist der Schlussteil der Schachpartie. Das Ergebnis der letzten Gefechtshanglungen ist endgültig, diese bestimmen den Ausgang des Kampfes. Ein weniger günstiger Verlauf der Eröffnung oder des Mittelspiels ist vielleicht noch gutzumachen, eine Niederlag im Endspiel ist jedoch unwiderruflich. Ein sorgfältiges Studium des Endspiels ist deshalb nicht hoch genug einzuschätzen.
Dr. Max Euwe, Amsterdam 1980

 

221 Seiten, kartoniert, Joachim Beyer Verlag

 

 

Rezension von Jörg Palitzsch im Mai 2018

Den Höhepunkt seiner Laufbahn als Schachspieler erlebte der 1901 in Amsterdam geborene Max Euwe im Jahr 1935. Mit neun Siegen, acht Verlustpartien und 13 Remis gewann er gegen Alexander Aljechin und wurde fünfter Weltmeister in der Schachgeschichte. Euwe hat der Schachwelt immerhin mehr als 70 Lehrbücher hinterlassen, die Generationen von Schachspielern bis heute beeinflussen. Euwes Karriere selbst währte von 1919 bis 1975 – und er zählte zu den Besten. So hat er von 127 Turnieren, an denen er teilgenommen hat, 73 gewonnen, außerdem nahm er mit Erfolg an 34 Länderkämpfen und acht Schacholympiaden teil. Und nicht zuletzt war es Euwes diplomatischen Geschick zu verdanken, dass der Wettkampf zwischen Fischer und Spasski in Reykjavik überhaupt noch stattfand.

In seinen Lehrbüchern befasst sich der promovierte Mathematiker mit allen Phasen des Spiels: der Eröffnung, dem Mittelspiel und dem Endspiel. In dem Buch „Endspieltheorie und -praxis“ (Joachim Beyer Verlag, 222 Seiten, kartoniert, 19,80 Euro) geht es um den Schlussteil einer Partie, deren Studium, so Max Euwe, nicht vernachlässigen darf. Er verweist in diesem Zusammenhang auf die Anfänger, deren Endspiele nach dem Erreichen eines großen materiellen Übergewichts dann doch mehr als schwerfällig ablaufe. Es sei eine andauerndes und unüberlegtes Jagen nach dem feindlichen König, anstatt ihn durch die Wegnahme von Fluchtfeldern gezielt in eine Mattstellung zu bringen.

Die insgesamt 214 Stellungen, die in dem Buch von Euwe behandelt werden, sind in drei größere Kapitel eingeteilt. Theoretische Endspiele, deren Spielführung man in groben Zügen kennen müsse, halb-theoretische Endspiele, die man angesichts vieler Ausnahmen und den Fehlen vor Regeln einer Zug-für-Zug-Berechnung unterziehen kann, und die praktischen Endspiele aus der Praxis der Meister. Tatsächlich lässt das Buch keine Kombination aus, die nicht in einem Endspiel auf dem Brett stehen kann. Die neun Kapitel reichen vom Mattsetzen des alleinigen Königs bis zu Endspiele mit leichten Figuren.

Fazit: Richtig ist, dass an das Endspiel zum Auftakt einer Partie kaum ein Gedanke verschwendet wird – wie auch. Aber ein ungünstiger Verlauf bei der Eröffnung oder im Mittelspiel kann im Endspiel korrigiert werden und zum Sieg verhelfen. Das Buch von Max Euwe vermittelt die Grundlagen.

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