Konikowski & Ullrich: Königsindischer Angriff – richtig gespielt

Konikowski & Ullrich: Königsindischer Angriff – richtig gespielt
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Produktinformationen "Konikowski & Ullrich: Königsindischer Angriff – richtig gespielt"
Jeder Spieler, der eher den Hauptvarianten vertraut, kennt das damit einhergehende Problem zur Genüge. Die Theorie hört nicht auf zu wachsen, und manchem wächst sie früher oder später über den Kopf. Da ist der Wunsch nach einem einfacheren Ansatz verständlich. Man wünscht sich nicht unbedingt eine Eröffnung, die auf frühestmöglichen Vorteil abzielt. Man möchte Rahmenbedingungen, die es zunächst einmal sicherstellen, den Partiebeginn solide über die Bühne zu bringen. Und die eigentlichen Kampfhandlungen sollten möglichst erst zum Mittelspiel hin einsetzen.
Eine solche Eröffnung gibt es, und zwar den sogenannten „Königsindischen Angriff". Dieser bietet ein strategisch höchst interessantes Herangehen an die Eröffnungsbehandlung, mit dem alle weit ausgearbeiteten Varianten vermieden werden können. Bei diesem System (salopp gesagt: einem Deckel, der auf jeden Topf passt) stellt Weiß zunächst nur den Königsbauern ins Zentrum. Dann baut er diesen zu einem äußerst soliden Zentrumsanker aus und entwickelt seine Kräfte im Geiste der Königsindischen Verteidigung. Und die weitere Spielanlage hängt vom gegnerischen Aufbau ab.
Und diese Eröffnung ist nicht etwa zweitklassig, sondern durchaus ernst zu nehmen. Dafür bürgt allein schon die Tatsache, dass etliche Spitzenspieler sie in ihrem Repertoire haben bzw. hatten. Genannt seien hier nur (stellvertretend für viele andere) Weltmeister Magnus Carlsen und Ex-Weltmeister Michail Botwinnik.

304 Seiten, kartoniert, Joachim Beyer Verlag
 

Rezension von Rolf Raschka für EKZ Bibliotheksservice im August 2018

Königsindischer Angriff - richtig gespielt

Der Schachtrainer und produktive Autor stellt mit dem königsindischen Angriff eine Eröffnung vor, die der Spieler mit Weiß gegen viele andere Systeme wie Französisch, Sizilianisch, Caro-Kann und andere einsetzen kann. Weiß beginnt stets mit dem Königsbauern e2-e4 und strebt eine Art universellen Aufbaus an.

Die zahlreichen Möglichkeiten des Spiels gegen die erwähnten Eröffnungen werden in 7 Kapiteln zunächst allgemein vorgestellt, und dann durch insgesamt 69 Beispielpartien ausführlich analysiert. Das übersichtlich aufgemachte, durch deutliche Stellungsdiagramme illustrierte Lehrbuch ist zum gründlichen Studium für starke (Vereins-)Spieler ... unbedingt zu empfehlen.

 

Rezension von Heinz Däubler im August 2018

Im Joachim-Beyer-Verlag ist unlängst mit Jerzy Konikowski/Robert Ullrich „Königsindischer Angriff…richtig gespielt“ (broschürt, 302 Seiten, Euro 24,80) ein Werk erschienen, auf das wohl so mancher Schachfreund schon lange gewartet hat. Aus weißer Sicht geschrieben, sollte es besonders für denjenigen Turnierspieler von besonderem Interesse sein, der als Schwarzspieler die Königsindische Verteidigung zu seiner Hauptwaffe zählt.

Die erfahrenen Autoren schlagen vor, den Königsindischen Angriff (KA) mit den Eröffnungszüge 1.e4 2.d3 3.Sd2 4.Sgf3 5.g3 6.Lg2 7.0-0 auf jede schwarze e4-Erwiderung anzuwenden. Dies hat Charme und macht zweifach Sinn. Zum einen braucht sich der Turnierspieler mit nur einem Partieaufbau zu befassen und reduziert den Aufwand für sein Eröffnungsstudium auf ein Minimum. Zum anderen wird er ihm am Brett wertvolle Bedenkzeit sparen.

Den KA gegen Französisch (Kapitel 1), gegen Sizilianisch (Kapitel 2), gegen 1…e5 (Kapitel 3) und gegen Caro-Kann (Kapitel 4) handeln die Autoren systematisch ab, während der KA gegen die Pirc-Verteidigung (Kapitel 5), gegen die Nimzowitsch-Verteidigung (Kapitel 6) und gegen die Aljechin-Verteidigung verhältnismäßig kurz gestreift wird.

Alle Kapitel bauen die Autoren nach dem gleichen Schema auf. Ein vorangestellter Theorieteil bietet eine Hauptvariante an, deren Abzweigungen als Abspiele besonders behandelt und/oder in Form von Beispielpartien erläutert werden. Der praktischen Bedeutung entsprechend liegt das Schwergewicht mit 130 Seiten und 38 Beispielpartien auf der Französischen Partie (1.e4 e6 2.d3 d5).

Fazit: Nicht nur demjenigen Weißspieler zu empfehlen, der als Schwarzspieler Königsindisch zu seiner Hauptwaffe zählt.

 

Rezension von Jörg Palitzsch im Juni 2018

Die Eröffnungsphase eines Schachspiels bestimmt oft den weiteren Verlauf der Partie. Schwächen am Anfang rächen sich schnell im Mittelspiel, spätestens im Endspiel. Mit dem neu erschienen Buch „Königsindischer Angriff...richtig gespielt“ (Joachim Beyer Verlag, Broschur, 304 Seiten, 24,80 Euro ) geben die Autoren Jerzy Konikowski und Robert Ullrich dem Spieler ein Werkzeug an die Hand, die Eröffnung einer Partie auf ein stabiles Fundament zu stellen. Im Kern stellt Weiß zum Auftakt den Königsbauern ins Zentrum (e4) und verzichtet in der Folge auf den aktiven Zug d2-d4. Ziel ist es, nach der Absicherung des gesamten Flügels, den König schnell hinter einer Festung in Sicherheit zu bringen.

In dem Buch entfaltet sich anhand von 69 Beispielpartien sowie Abspielbeispielen eine systematische Herangehensweise an die Eröffnungstheorie des Königsindischen Angriffs. Zusammengefasst wird dies in insgesamt sieben Theorie-Kapitel, die sich ausführlich mit dem Aufbau dieses Angriffs in Weiß und den entsprechenden Antworten von Schwarz beschäftigen. So geht es um den Königsindischen Angriff gegen Französisch, gegen Sizilianisch, gegen den Zug 1... e5, gegen Caro-Kann, die Pirc-Verteidigung, die Nimzowitsch-Verteidigung sowie die Aljechin-Verteidigung, die beispielsweise mit einem sofortigen Angriff auf den Königsbauern auf e4 mit dem schwarzen Springer von g8 auf f6 reagiert.

Im Wust der modernen Eröffnungstheorien, deren Beschäftigung einen hohen Zeitaufwand mit sich bringen, kann der Königsindische Angriff als praktische Universal-Waffe eingesetzt werden. Jerzy Konikowski, FIDE-Meister und Autor von mehr als 100 Schachbüchern, warnt im Vorwort allerdings davor, sich die Angriffsform zu schnell zu eigen zu machen. Es sei wichtig, alle Beispiele durchzuspielen, um die Feinheiten der jeweiligen Stellungs-Aufbauten des Königsindischen Angriffs zu verstehen. In einem nächsten Schritt sollte man eigene Ideen entwickeln, um dann das Erlernte zunächst in freien Partien zu erproben. Erst dann sei die Angriffsform reif für Wettkampf-Partien.

Fazit: Das Buch „Königsindischer Angriff...“ richtet sich an den erfahren Spieler, der sein Eröffnung-Repertoire erweitern will. Gut aufgebaut geht es auf die einzelnen Varianten ein, die Weiß gute Angriffschancen bieten.

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